pro & kontra

Datenschutz 2.0

Mit Social Networks, Foto- bzw. Video-Communitiesund anderen Web 2.0 Anwendungen kannst du als Web 2.0 Nutzer zahlreiche Informationen über dich auf einfache Art und Weise ins Netz stellen. Du solltest dabei allerdings beachten, dass all diese veröffentlichten privaten Informationen nicht nur von deinen Freunden und Bekannten, sondern von Menschen auf der ganzen Welt gesehen und gespeichert werden können. Sei dir deshalb immer bewusst, welche Informationen bzw. Fotos oder Videos du über dich Preis gibst. Zwei interessante Artikel zum Thema Datenschutz gibt’s auf spiegel.de und bei heise online. Auch der bereits bekannte Artikel zum Thema Social Networking sei hier nochmals erwähnt.

Artikel „DATENSCHUTZ 2.0 - Privatsphäre ist einfach Mega-out“

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,443539,00.html

Arktikel „Social-Networking-Seiten liefern Kriminellen wertvolle Informationen“

http://www.heise.de/newsticker/Social-Networking-Seiten-liefern-Kriminel...

Artikel „Social Networking“

http://www.saferinternet.org/ww/de/pub/insafe/safety_issues/faqs/social_...

Video zum Thema: „Privacy and Social Networks“

Die Kehrseite des Web 2.0

Datenschutz ist allerdings nur einer von zahlreichen Kritikpunkten am Web 2.0. Sascha Düx hat in seinem Artikel „Chronik eines verschleppten Booms“ aus dem Magazin medienconcret einige wichtige Punkte zusammengefasst:

„Das Web vergisst nicht – was ich als Jugendsünde hineinschrieb, ist womöglich noch Jahre später abrufbar (archive.org!) und kann bei Bewerbungsgesprächen gegen mich verwendet werden.

Viele Jugendliche haben noch keine Frucht vom Baum der Medienkompetenzerkenntnis gekostet, ihnen fehlt das rechte Maß an Schamgefühl im Web; es wird das Beispiel der Pädagogin erzählt, die Online-Fotos ihrer Jugendlichen sammelte, ausdruckte und aushängte, um so bei diesen einen Sturm der Entrüstung zu provozieren: So etwas Privates könne sie doch nicht einfach öffentlich aufhängen!

Die Web-Wirtschaft mag sich nicht nur Rechte an meinen Online-Inhalten sichern, sondern wird zahlreiche Daten von mir sammeln und mich mit individualisierter Werbung bombardieren.

Ich kann mich ungewollt strafbar machen, wenn ich Inhalte ins Netz stelle, an denen ich nicht die nötigen Rechte besitze.

Es drohen Gefahren des sexuellen Missbrauchs nach Kontaktanbahnung über Web 2.0: MySpace als ‚Jagdgrund für Pädophile’.

Betrug 2.0: Der Absender einer Email mag sich als mein SchülerVZ-Freund ausgeben, sich auf weitere SchülerVZ-Freunde berufen und mich mit Rekurs auf meine ebenfalls online veröffentlichten Hobbys dazu bewegen, eine böse Trojanerdatei o.ä. zu öffnen.“ (Sascha Düx, medienconcret 2008)

Den gesamten Artikel von Sascha Düx gibt’s hier zum nachlesen.

Artikel "Chronik eines verschleppten Booms - Jugendmedienarbeit im Web 2.0"

http://www.medienconcret.de/mc2008/Jugendmedienarbeit_web_2_0.htm